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Mein altes Handy war ja erst knapp über ein Jahr alt, für mich eigentlich undenkbar mir jetzt schon ein neues zu kaufen. Dann ist mir jedoch ein starker Regenschauer beim Radfahren entgegen gekommen, bei dem das Handy abgesoffen ist, und ich somit  zum Handeln gezwungen war.

Das Samsung Galaxy SII ist ein Traum, vor allem im Gegensatz zu meinem alten Handy. Gut eigentlich kein Wunder, hat ja auch mehr als das doppelte gekostet. Aber es ist es wert, endlich dank Multitouch Zoom richtig surfen und normal schreiben können, überhaupt kein Vergleich. Das Notebook kann jetzt im Urlaub eigentlich fast daheim bleiben.

Vorinstallierter Browser und Emailclient funktionieren tadellos und sind für mich ausreichend. Die einzigen Mankos sind der Blitz und der Lautsprecher, der sehr billig klingt. Der Blitz, der von Samsung als LED Blitz beworben wird, ist ein ganz normales Fotolicht, die Digicam wird das Phone also zumindest bei schlechtem Licht leider nicht komplett ersetzen können.

Wahrscheinlich beim Durchstöbern der Kategorien meines Amazon Shops bin ich auf das Thema Staubsaugroboter aufmerksam geworden und habe mir so einen bestellt. Die erste Wahl war der Roomba 581 vom Marktführer iRobot, die Rezensionen von dem waren durchwegs positiv. Der hat dann schließlich in meiner Wohnung seine erste Ausfahrt gemacht und ich wäre wohl zufrieden gewesen mit ihm, nur leider ist der nachdem er noch von selbst zu seiner Ladestation zurückgekehrt ist, dort eingegangen und hat nie wieder ein Lebenszeichen von sich gegeben. Keine Ahnung was da in meinem Staub drinnen ist, jedenfalls hat auch ein Cold Reset durch kurzes Herausnehmen des Akkus nichts geholfen und ich musste ihn zurück schicken.

Der Roomba ist oft vergriffen bei Amazon und es war nach der Retoure des ersten gerade keiner verfügbar, also habe ich als nächstes den Zweitplazierten in der TopSeller Liste genommen, nämlich den NaviBot SR-8855 von Samsung. Der hat mehrere Ausfahrten überlebt und auch er sammelt Staub ein, funktioniert also grundsätzlich. Samsung ist bei diesem Gerät jedoch erst in der ersten Produktgeneration und das merkt man dann doch in einigen Punkten:

- die Programmierung der automatischen Reinigung ist schlechter. Man will das Ding ja grundsätzlich fahren lassen wenn man in der Arbeit ist. Beim Roomba konnte ich für jeden Tag eine eigene Uhrzeit angeben und ihn am Wochenende ruhen lassen während man beim Navibot nur eine tägliche Uhrzeit einstellen kann. Abgesehen davon war die Programmierung selbst beim Roomba wesentlich ausgereifter umgesetzt.

- der Navibot meidet im Defaultprogramm die Ränder, für die gibt es ein eigenes Ränderreinigungsprogramm. Sprich man müsste ihn nach der automatischen periodischen Reinigung auch ab und zu manuell im Rändermodus starten, was sehr umständlich wäre und nicht mit dem letzten Punkt vereinbar ist.

- es dürfte generell Probleme beim Wechsel von hellen auf dunklen Untergrund und wieder zurück geben. Hier habe ich leider keinen extrem guten Vergleich durch den schnellen Abgang des Roomba, nur der Navibot hat von seinen 4 Ausfahrten 3 verbockt und auch hier bin ich mir ziemlich sicher, dass der Roomba da besser ist, auch wenn dieser Punkt wohl stark von den individuellen räumlichen Gegebenheiten abhängig ist.

- das Akku ist beim Samsung nicht auswechselbar, zumindest wurde im Handbuch extra darauf hingewiesen, dass man das nicht machen soll. Beim Roomba geht das und es gibt sogar Nachbauten, das wirkt sich wohl positiv auf die Lebensdauer aus.

- der einzige Punkt der mir beim Samsung besser gefallen hat: der Staubbehälter ist auswaschbar, während beim Roomba ein elektronischer Ventilator eingebaut ist, der das wohl nicht so gut finden würde.

Ich habe somit auch den Samsung wieder zurück geschickt und werde mir wohl wieder einen Roomba bestellen, wenn mal wieder einer verfügbar ist. Extreme Reinlichkeitsfreaks werden mit diesen Geräten grundsätzlich keine Freude haben. Sie kommen natürlich bei weitem nicht überall hin und sehen mit ihren Sensoren maximal Hindernisse aber natürlich keinen Staub sondern säubern mehr oder weniger nach dem Zufallsprinzip, hier gibts es noch unendlich viel Potential. Für meine übliche Staubsaugfrequenz wäre so ein Gerät jedenfalls eine deutliche Verbesserung, das konnte man an der Menge an Staub der bei den wenigen Ausfahrten gesammelt wurde sehr leicht ablesen.

Autohändler haben Öffnungszeiten wie Banken, man muss sich praktisch extra frei nehmen um da was zu kaufen, oder sich am Samstag den Wecker stellen, was ich heute gemacht habe. Ich bestelle ansonsten praktisch alles ohne Probefahrt übers Internet und lasse es mir nach Hause liefern und verstehe überhaupt nicht, warum es dieses Angebot bei Autos abgesehen von Ebay überhaupt noch nicht gibt. Dass das Auto fährt, davon gehe ich aus und irgendwelche Mängel erkenne ich als Laie sowieso nicht, abgesehen von gröberen Dellen oder großen fehlenden Teilen natürlich. Die Prozedur um die Autoanmeldung ist ein eigenes Thema, eigentlich will ich mit dem neuen Wagen gleich heim fahren und den Alten dort lassen, das geht aber nicht, weil zuerst irgendwelche Leute irgendwo hin fahren müssen um die Bürokratie um die Anmeldung zu erledigen, ich muss mir also nochmals den Wecker stellen um das Auto abzuholen. Der Vorgang des Autokaufes ist irgendwie anachronistisch in der Zwischenzeit, hier mal was neues auszuprobieren würde eventuell mehr bringen wie in Elektromodelle zu investieren, die sicher mal toll werden, deren Zeit aber einfach noch nicht gekommen ist.



Ich bin grundsätzlich viel zu geizig für ein neues Auto oder irgend eine teuere Marke, also ist es auch diesmal ein Gebrauchtwagen geworden, mit BJ 2009 und 15k Kilometern jedoch der neueste, den ich jemals gekauft habe. Mit knapp über 90 PS sollte es auch bei Gegenwind oder leichten Steigungen diesmal keine Probleme geben. Gekostet hat der Peugeot 207 11k, das ist ein hoffentlich angemessener Preis, jedenfalls einer in einem Preissegment, mit dem ich gut leben kann.

Mein altes Targa hat den Geist aufgegeben, also musste was neues her. Amazon.de angeworfen, kurz gesucht und das Acer Extensa 5620 bestellt. 4GB Ram, 250GB Festplatte sollten knapp ausreichen dachte ich mir und mit einem Preis unter 500 Euro kostete das Notebook weniger als halb so viel wie mein altes.

Beim ersten Notebook das sie mir geschickt haben, war leider die Festplatte hin, das ist bei Amazon zum Glück weniger ein Problem wie bei irgendeinem Händler weil man das Teil dann einfach unfrei zurück schickt und die einem noch während das unterwegs ist ein neues schicken. Das hat dann auch funktioniert.

Somit beginnt nun auch für mich das Windows Vista Zeitalter. Viel positives hört man ja nicht über dieses Betriebssystem, ich konnte bisher aber nichts negatives feststellen. Die Unterschiede zu XP scheinen minimal zu sein und es läuft auch alles sehr flott.


Hoffentlich nicht wegen der schlechten Qualität ihre LCD TVs, ich habe mir nämlich die Tage so ein Teil zugelegt.  

Im Vergleich zu meinem uralten kleinen Grundig Röhrentv ist das Bild wesentlich besser, solange man im richtigen Winkel davor sitzt, dafür ist der Ton viel schlechter, obwohl der Grundig nur einen Lautsprecher hatte. Ich glaube sogar der Sound meines Notebooks ist besser, die wollen wohl auch ein Soundsystem verkaufen . Das Zappen funktioniert etwas träge, ansonsten gibts bisher nichts auszusetzen. Sieht gut aus das Ding. 


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