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Aktueller Zwischenstand von heute:
DJI -0,1%
DAX -2%
ATX -4%
Voest -6%
OMV -7%

Kann es sein, dass die europäischen Börsen wieder mal ein wenig überreagieren? Bin schon gespannt was daraus bis zum Monatsende wird.

GM wird zuerst verstaatlicht um dann aufgespalten zu werden. Opel geht an Magna. Die Börsen setzen ihre Erholung den dritten Monat in Folge fort.

Der DJI hat nach 3 Monaten 20% von seinem Low dazu gewonnen, der ATX schon 42%. Vom Hoch 07 betrachtet steht der DJI bei -40%, der ATX bei -58%, der ATX hat also trotz der beeindruckenden Rally nach wie vor enormen Aufholbedarf.

Wird es Rücksetzer geben? Diese Krise scheint ganz gut mit der Ölkrise in den 70ern vergleichbar zu sein. 1975 hat da die Erholung der Aktienkurse begonnen, nach 3 Monaten war der DJI auf +25% und ist bis auf  +43% vom Low durchgelaufen, bevor er im Sommer leicht nachgegeben hat. Diese Rücksetzer waren jedoch auf -5% jeweils in Juli 75 und September 75 beschränkt und danach gings weiter bis auf +62%, was in etwa dem Kursniveau vor der Krise entsprochen hat.

Vielleicht wirds auch diesen Sommer spannend. Wenn der DJI -5% macht, kann der ATX -10% und mehr machen und die Voest, der Hauptbestandteil meines Portfolios, noch mehr. Unterm Strich würde man aber sehr gut damit leben können, wenn wir eine ähnliche Erholung der Aktienkurse wie in den 70ern haben würden.

Die Amis haben Chrysler zu Monatsende wirklich in die Insolvenz gehen lassen. Für die Zukunft ist eine Kooperation mit Fiat geplant, die erst 2002 in einer ähnlichen Situation waren wie die 'Big 3' heute und nach wie vor hoch verschuldet sind.

Die Börsen waren davon überhaupt nicht beeindruckt und haben ihre Erholung fortgesetzt.

31.3.30.4.Tief März 09Hoch 07
ATX1.6971.863+10%+32%-63%
DAX4.0854.769+17%+30%-41%
DJI7.6098.168+7%+24%-42%

Der ATX hat nach wie vor mit Abstand den höchsten Verlust vom Hoch 2007, der DJI ist 'nur mehr' 42% im Minus und damit ziemlich genau auf dem Verlustniveau vom Erdölschock in den 70ern, von dem er sich damals in 15 Monaten erholt hat. Ich bin wirklich gespannt, ob das diesmal auch so abläuft, noch mehr natürlich ob der ATX mal dazu ansetzt, seinen Abstand zu den anderen Indizes zu verringern. -40% vom Hoch hätte der ATX bei ca. 3000 Punkten, da müsste mein Portfolio fast schon ausgeglichen sein.

Der April war jedenfalls mal ein Monat mit einer spürbaren Erholung auch für mein Portfolio, das 25% oder 21k zugelegt hat, vor allem dank der Voest, die um fast 50% gestiegen ist. YTD ist mein Portfolio nun ausgeglichen, der Wert ist wieder sechstellig und die Verluste fünfstellig, was mir in dieser Reihenfolge wesentlich besser gefällt wie umgekehrt.

Nach den massiven Kursverlusten vom Februar gings anfang März in der gleichen Tonart weiter, bis dann in den USA die Pläne für die 'Bad Bank' konkretisiert wurden. Das Vorhaben wurde 'Public Private Partnership Investment Program' genannt, da sich auch private Investoren beteiligen sollen. Der Staat steuert Geld aus dem 'Bankenrettungspaket' vom Herbst bei.

Jedenfalls ging es danach mit den Börsenkursen steil bergauf, ganz im Gegensatz zu allen anderen bisherigen Unterstützungsversuchen, wo es danach immer steil bergab ging. Die Indizes sind jetzt wieder auf bzw. über den Lows vom November.

bisheriges Tief 31.3.
ATX 1.412 9.3.3009 1.697 +20%
DAX 3.666 6.3.3009 4.085 +11%
DJI 6.594 5.3.3009 7.609 +15%

Auch für mein Portfolio ist sich erstmals seit Mai 08 auf Monatssicht wieder ein Plus ausgegangen, wenn auch nur ein kleines. Leider hat die Voest nochmal 20% abgegeben und hat zu Monatsende nur mehr mit 9,85 notiert. Dafür haben Erste Bank unglaubliche 66% zugelegt und auch die OMV konnte sich mit +21% sehen lassen. Die OMV ist als einziger Titel meines Portfolios auch auf Jahressicht im Plus.

Diese Tage sind die Arbeitslosenzahlen der USA für Februar herausgekommen, die Arbeitslosigkeit ist von 7.6% auf 8.1% gestiegen, hat also einen ziemlichen Sprung gemacht. 

Um herauszufinden, ob es auch in den Rezessionen der Vergangenheit solche Sprünge gab und wie sich diese auf die Aktienkurse ausgewirkt haben, habe ich nochmal beim U.S. Bureau of Labor Statistics vorbei geschaut, wo es wunderschöne Tabellen mit Daten über den Arbeitsmarkt gibt.

In den Rezessionen 1982/2002 gab es solche Sprünge nicht, da ist die Arbeitslosigkeit relativ gleichmäßig angestiegen. 1982 hatte der DJI im August seinen Boden gefunden und in den folgenden 10 Monaten 50% zugelegt (von 800 auf 1250), während die Arbeitslosigkeit während dieser ganzen Zeit über 10% geblieben ist.

Eher vergleichbar mit der aktuellen Situation war die Rezession von 1974, wo die Arbeitslosigkeit von November bis Jänner 75  von 6% extrem auf 8.1% gestiegen ist und dann noch weiter bis auf 9% im Mai 75. Der DJI ist jedoch ab Dezember 74 nicht mehr weiter gefallen, hat also inmitten der größten Kündigungswelle der Ölkrise seinen Boden bei damals -42% gefunden.

Der extreme Anstieg der Arbeitslosigkeit, den wir derzeit erleben, muss also nicht umbedingt auf weiter fallende Aktienkurse hindeuten, ganz im Gegenteil könnte diese Zeit sogar eine Trendwende bedeuten. Weiters sieht man, dass Aktienkurse auch während einer Phase sehr hoher Arbeitslosigkeit ziemlich stark ansteigen können und das Wirtschaftssystem offensichtlich auch solche Phasen aushalten kann.


Das ist die einzige positive Schlagzeile, die mir für den Februar eingefallen ist

In den USA wurde ein Konjunkturpaket in der Höhe von $787 Mrd beschlossen und ab diesem Zeitpunkt ging es bergab mit den Börsenkursen. Mit -20,5% war der Monat für mein Portfolio das schlimmste Crashmonat seit September 08 (-30,5%).

Die BIP Zahlen für Q4 08, von denen ich im Jänner noch berichtet habe, dass sie in den USA nicht so schlimm ausgefallen wären wie befürchtet, wurden in der Zwischenzeit nach unten revidiert, und zwar von -3,8% auf -6,2%. Irgendwer hat sich da offensichtlich ein wenig verschätzt. Im Vergleich dazu Deutschland -2,1%, Österreich -0,2%, Eurozone -1,5%, Japan -12,7% (!!!).

Wienerberger und Erste Bank haben im Februar unglaubliche 35% abgegeben. Der Treichl von der Ersten muss schon andauernd dementieren, dass seine Bank in Insolvenzgefahr kommen könnte, von Wienerberger hört man noch nichts in diese Richtung.

Natürlich haben auch die Indizes neue Lows gesehen, aktuell stehen sie zu Monatsende ziemlich genau auf diesen. Die Novembertiefs sind somit Geschichte und wir sind im 16ten Monat der Kursverluste, womit wir mit den Rezessionen 81/82 und 01/02 gleich gezogen sind. Der DJI steht genau wie damals bei 7000 Punkten.

In den nächsten Wochen dürfte es für GM spannend werden, kann leicht sein, dass die eine Sanierung über Insolvenz machen müssen. Am Bankensektor bleibt es natürlich auch weiter spannend, in den USA gibt es hohe Staatsbeteilungen und so genannte Bad Banks zum Auslagern von wertlosen Beteiligungen werden wohl auch kommen.


Der Jänner hat mit einer guten Woche begonnen (Neujahrsoptimismus), dann kamen 2 katastrophale Wochen wo die Bankenkrise durch einen 25 Mrd Pfund Abschreiber der Bank of Scotland neu aufgeflammt ist und schließlich gabs in der letzten Jännerwoche noch eine kleine Erholung, nachdem die Idee einer 'Bad Bank' diskutiert wurde.


DJI und DAX haben mit -9% und -10% wieder ganz schön abgegeben, der ATX ist mit -1% ganz gut weggekommen diesmal, liegt aber mit -65% vom Hoch 2007 immer noch ganz klar hinter DAX mit -46% und DJI mit -43%.

Mein Portfolio ist am letzten Handelstag ins Minus gerutscht und wurde vom ATX überholt, nachdem dieser um 2% zugelegt hat und sich die Voest mit -7% ganz unten auf der Kursliste eingefunden hat. Der Abgang ist mit -1,5% im Vergleich zu DAX und DJI zum Glück sehr moderat ausgefallen. Erfreulich war die Erholung der OMV mit +20% und der Update Software AG mit +15%, auch die Voest konnte ein Prozent Plus retten und hatte damit den ersten positiven Monat seit Mai 2008.

ATX und DAX haben im Jänner ihre November Lows angetestet, diese haben aber vorerst gehalten. Somit hat die Seitwärtsbewegung auch den Jänner überlebt, was ja schon mal nicht so schlecht ist. Die Meinungen über die weitere Entwicklung gehen wie üblich diametral auseinander, in letzter Zeit gab es  zumindest einmal ein paar Wirtschaftsdaten aus den USA die positiv überrasschen konnten (Verkäufe bestehender Häuser überraschend gestiegen, BIP im Q4 weniger schlecht als befürchtet).




Amerika hat einen neuen Präsidenten, die Börsen zeigen sich davon leider nicht sehr beeindruckt und nähern sich bedrohlich den Tiefstständen vom November. Auch heute war durch die Bank alles rot, der Jänner droht erneut zu einem Desaster zu werden:

ATX -1,16% / 1.623,50
DAX -1,76% / 4.239,85
DJI -4,01% / 7.949,09
S&P -5,28% / 805,24
Nasdaq -5,78% / 1.440,86

Die schönsten Tage sind die, wo der ATX fällt und das Depot trotzdem steigt, wie z.B. heute: ATX -1.41%, Depot +1.03%.

Die allgemeine Stimmung an den Börsen ist leider nach wie vor sehr schlecht, die wichtigsten Indizes sind auch im Jänner schon wieder im Minus und es würde mich echt wundern, wenn sich der Jänner nicht nahtlos an die Verlustmonate des letzten Jahres reihen sollte.

Tief 31.12. YTD Hoch 2007 Max. Verlust vom Hoch Dezember
Portfolio -108.555 -92.443 15% -48% -4,4%
ATX 1.516 1.750 15% -61% 5.000 -70% -2,8%
DAX 4.127 4.810 16% -40% 8.100 -49% 3,0%
DJI 7.552 8.776 16% -34% 14.100 -47% -0,6%


Index Snapshots
 

2008 war für den DJI das schlimmste Jahr seit 1931, für den ATX wars das schlimmste Jahr seit seinem Bestehen.

Die Lows vom November haben den Dezember überlebt, wengistens etwas positives. Für ein Plus im Dezember hat es trotzdem knapp nicht gereicht. Anfang 2009 werde ich gleich mal ein wenig umschichten um Verluste zu realisieren, ansonsten bleibt nicht viel über als auf steigende Kurse zu warten. Bei einem ATX von ungefähr 3400 sollte das break even erreicht sein und selbst dann wären die Kurse noch sehr weit unten (zB Voest bei Euro 30).


Bin ich froh, daß ich kein Experte bin. Wenn man das liest, dann kann man eigentlich nur froh sein, wenn zur Zeit keiner von einer baldigen Besserung spricht.

14. März 2007
US-Finanzminister Henry Paulson: Konjunktur trotz Immobilienkrise "robust"

Die Abkühlung am US-Häusermarkt beeinträchtigt nach Einschätzung von Finanzminister Henry Paulson die Konjunktur der weltgrößten Volkswirtschaft nicht. "Ich denke weiterhin, dass die US-Konjunktur robust ist", sagte Paulson am Dienstag dem Sender CNBC-Television. Die negativen Auswirkungen der Abkühlung auf Hypothekenanbieter für Kunden mit schlechter Bonität dürften als Folge der Marktkorrektur am Häusermarkt allerdings nicht überraschen. Doch sei dieser Effekt nunmehr weitgehend eingedämmt, sagte Paulson. (Quelle: APA/Agenturen)

27. März 2007
IHS-Chef Bernhard Felderer
US-Immobilienkrise dürfte überwunden sein
Für das Institut für höhere Studien (IHS) ist ein Ende der Wirtschaftsflaute in den USA in Sicht. IHS-Chef Bernhard Felderer geht davon aus, dass die USA bereits heuer wieder einen Aufschwung erleben könnten. Würden die Immobilien-Preise noch weiter sinken, hätte das zwar unvermeidliche Auswirkungen auf die Aktienmärkte und damit auch auf die Konjunktur. Im Moment sei das aber nicht in Sicht. "Die Mehrheitsmeinung ist derzeit, dass die Immobilienkrise überwunden ist", erklärte Felderer bei der Vorlage der Frühjahrsprognose. Positiv ausgewirkt habe sich auch die jüngste Entscheidung der US-Notenbank Fed, die Leitzins bei 5,25 Prozent unverändert zu halten und damit die Serie von Zinserhöhungen zu stoppen. "Viele hoffen jetzt auf eine Zinssenkung. Dann könnten auch viele faule Kredite wieder bedient werden", so Felderer.

2. August 2007
IWF sieht Weltkonjunktur durch Börsenturbulenzen ungefährdet

Die durch die Immobilienkrise in den USA ausgelösten Turbulenzen an den Aktienbörsen stellen nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) kein Problem für die Konjunktur dar. Die heftigen Kursreaktionen an den Börsen würden für Außenstehende vielleicht etwas chaotisch erscheinen, letztlich seien sie für die Märkte aber gut, sagte IWF-Vizechef John Lipsky (ganz links) am Donnerstag vor Finanzministern aus dem asiatisch-pazifischen Raum im australischen Coolum. Sie hätten den IWF wenigstens nicht dazu veranlasst, seine jüngsten Prognosen für die Weltkonjunktur zu überdenken. So halte der Fonds an der vergangene Woche veröffentlichten Prognose fest, wonach die Weltwirtschaft in diesem und im kommenden Jahr um 5,2 Prozent wachsen werde.

3. August 2007
Jean-Claude Juncker: IKB-Krise kein Grund zur Besorgnis

Der Vorsitzende der Eurogruppe, Jean-Claude Juncker, hat vor einer Überbewertung der Krise um die angeschlagene Mittelstandsbank IKB gewarnt. "Ich glaube nicht, dass wir Anlass zu größerer Sorge haben", sagte der luxemburgische Regierungschef und Finanzminister am Freitag. "Ich glaube nicht, dass das, was sich in den Vereinigten Staaten abspielt und was in geringem Ausmaß einige Banken in der Euro-Zone in Mitleidenschaft zieht, von der Art ist, dass wir allzu besorgt sein sollten", fügte er unter Verweis auf die Immobilienkrise in den USA hinzu.

6. August 2007
Georg Funke Hypo Real Estate-Chef: Kein Flächenbrand zu befürchten

Die US-Immobilienkrise wird sich nach Ansicht der Hypo Real Estate (HRE) nicht zu einem Flächenbrand ausweiten. "Es wird keinen Kaskadeneffekt geben, aber es wird einzelne Unternehmen treffen, die sich hier zu aggressiv verhalten haben", sagte Vorstandschef Georg Funke dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). Die Märkte würden sich relativ schnell beruhigen. "Das ist eine Frage von Wochen, allenfalls Monaten." In Deutschland war die Düsseldorfer IKB durch marode US-Hypothekenanleihen in Schwierigkeiten geraten.Die Immobilienmärkte weltweit seien hoch diversifiziert; Bürotürme in Hongkong oder London könnten nicht mit Einfamilienhäusern in Minnesota verglichen werden, sagte Funke. "Betroffen sind nur diejenigen, die sich in diese hochriskanten Geschäfte im amerikanischen Retailbereich gewagt haben." Für sein Unternehmen sieht Funke keine Gefahr: "Wir erwarten, dass unserer Gruppe aus der jetzigen Krise keine Belastungen entstehen".

6. August 2007
Dresdner Bank-Chef Herbert Walter: Keine Gefahr durch US-Hypothekenkrise

Die Dresdner Bank geht davon aus, dass die Krise am US-Hypothekenmarkt die deutsche Finanzbranche nicht stärker in Bedrängnis bringt. Bankchef Herbert Walter sagte am Montag in Frankfurt, es sei nicht davon auszugehen, dass sich das deutsche Finanzsystem durch das Platzen der Immobilienblase in den USA nachhaltig destabilisieren werde. "Die Realwirtschaft ist sehr robust", betonte er. Die Übernervosität bei Investoren werde in den nächsten Monaten zurückgehen. Auch für die Dresdner Bank sehe er keine Risiken, sagte Walter, obwohl die Allianz-Tochter mit 1,6 Mrd. Euro im Markt für zweitklassige Hypothekendarlehen engagiert ist. Der Münchener Finanzkonzern hatte mitgeteilt, das Engagement der Gruppe in dem US-Markt liege bei 1,7 Mrd. Euro. Dafür sei bereits eine Risikovorsorge von 70 Mio. Euro gebildet worden.

12. August 2007
Wirtschaftsexperten sehen keine Gefahr für Aufschwung

Die US-Immobilienkrise bedroht nach Einschätzung von führenden Wirtschaftsexperten nicht den Aufschwung in Deutschland. Ein Börsencrash sei ebenfalls nicht zu befürchten. "Noch sehe ich keine gravierenden Auswirkungen auf die robuste Konjunktur in Deutschland", sagte der Wirtschaftsweise Bert Rürup der "Berliner Zeitung". "Die Krise wird auf die Finanzmärkte beschränkt bleiben, zumal sich die Europäische Zentralbank außerordentlich klug verhält und den Markt ausreichend mit Liquidität versorgt. Der Aufschwung sollte deswegen intakt bleiben." Auch österreichische Wirtschaftsexperten sehen eher keine großen Risiken: Die Auswirkungen der Krise auf die österreichische Wirtschaft seien marginal bis nicht vorhanden, so Franz Hahn, Experte des Wirtschaftsforschungsinstitus (Wifo) in der "ORF-ZIB". Insgesamt habe die Krise positive Auswirkungen und werde dazu führen, dass die Kreditrisikenbewertung durch die Investoren künftig genauer vorgenommen werde. Die Kreditverknappung beschränke sich aber nicht mehr auf die Finanzmärkte, sondern habe die Konditionen für Unternehmen verschlechtert - insbesondere bei mäßiger bis schlechter Bonität, so Hahn im "Standard". Wenn die Banken die Ausfälle im Hypothekengeschäft mit schärferen Kreditkonditionen kompensierten oder Kredite fällig stellten, hätte dies "substanzielle konjunkturelle Konsequenzen".Der Ökonom Erich Streissler schätzt in einem Interview mit der "Presse" die Wahrscheinlichkeit einer Weltwirtschaftskrise heute als geringer ein als noch vor fünf Jahren. Er sehe auf die USA aber eine "sehr lange Stagnationsphase" zukommen. Amerika "entspare", das reichste Land der Welt werde von armen bis mittelreichen Ländern mitfinanziert, ein Prozess, der sicher "nicht ewig" gutgehen könne. Ob es zu einer Weltwirtschaftskrise komme, hänge davon ab, "wie sehr die Leute hysterisch werden".

14. August 2007
EZB-Präsident Trichet sieht allmähliche Normalisierung am Geldmarkt

Die Unruhe an den Finanzmärkten hat sich nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB) weitgehend gelegt. "Die Bedingungen an den Finanzmärkten normalisieren sich allmählich wieder", erklärte EZB-Präsident Jean-Claude Trichet laut Mitteilung der Notenbank am Dienstag. "Ich rufe alle Beteiligten dazu auf, gelassen zu bleiben."Die EZB hatte infolge der Turbulenzen an den Finanzmärkten wegen der US-Immobilienkrise vier Mal Milliardensummen in den Markt gepumpt. Am Dienstag stellte die Notenbank den Geschäftsbanken nochmals 7,7 Mrd. Euro frisches Geld zur Verfügung. Seit vergangenen Donnerstag summierte sich die Summe, die die EZB zur Verhinderung von Liquiditätsengpässen freigab, damit auf gut 211 Mrd. Euro. Damit habe die EZB die "Liquidität zur Verfügung gestellt, die notwendig war, um das ordnungsgemäße Funktionieren der Geldmärkte sicherzustellen", sagte Trichet.

 
18. August 2007
IW sieht keine Gefahr für deutsche Wirtschaft wegen Immobilienkrise
Die Immobilienkrise in den USA hat nach Einschätzung des Institutes der Wirtschaft (IW) keine Folgen für deutsche Unternehmen. Die Krise werde noch bis Herbst anhalten, aber die Wirtschaft kaum beeinflussen, sagte IW-Chef Michael Hüther der "Wirtschaftswoche" laut Vorausmeldung. Ähnlich äußerten sich dem Bericht zufolge auch die Chefvolkswirte von Postbank, Commerzbank und Union Investment.Hüther sagte, in dieser Krise stehe eine Brandmauer zwischen den Banken und dem Rest der Wirtschaft. "Unsere Unternehmen sind hervorragend positioniert und machen gute Gewinne. Im Maschinenbau etwa gibt es einen Nachfrageboom mit Wartezeiten wie in den 70er Jahren." Der Aufschwung sei nicht nur konjunkturell, sondern auch strukturell verankert. Die Unternehmen bedienten genau das, was auf den Weltmärkten gewünscht sei, wurde Hüther zitiert.

22. August 2007
Deutscher Bankenverband: Keine weiteren Schieflagen bei deutschen Instituten

Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) sieht derzeit keine weiteren Schieflagen bei deutschen Instituten. "Weder wir noch die Aufsichtsinstitutionen haben eine Indikation für weitere Fälle", sagte der Geschäftsführende Vorstand des BdB, Manfred Weber, dem "Handelsblatt". "Auf keinen Fall sollten wir jetzt Probleme herbeireden und die Märkte damit zusätzlich verunsichern", empfahl Weber mit Blick auf die Diskussion um die angebliche Krise am deutschen Bankenmarkt.Die Rettungsaktionen für die IKB und die Sachsen-LB seien keine positiven Nachrichten für den Finanzplatz Deutschland gewesen, räumte Weber ein. Entscheidend sei aber, dass durch entschlossenes Handeln Schaden abgewendet worden sei. Er gehe davon aus, dass sich die Lage an den Märkten auf Sicht Schritt für Schritt normalisieren werde. Ähnlich äußerte sich der Chefvolkswirt der Dresdner Bank und Allianz, Michael Heise: "Das deutsche Bankensystem ist stabil, wir haben keine systemische Krise", sagte Heise derselben Zeitung. Heise räumte ein, dass sich die Refinanzierungsbedingungen für die Banken weltweit verschlechtert hätten. Keiner wisse derzeit, wer welche Risiken halte. Diese Intransparenz sorge für eine große Unsicherheit. Die Refinanzierung werde sich deshalb verteuern. "Aber es gibt keine Liquiditätsprobleme. Wenn bei den Investmentvehikeln aufgeräumt wurde, wird sich der Markt auch wieder entspannen", betonte Heise.

Gefunden auf  Wirtschaftsblatt.at

Die FED hat gestern ihren Zinssatz auf 0 gesenkt, der DJI hat daraufhin den Tag mit +4% beendet. Auf die europäischen Börsen hatte das heute keinen Effekt, DAX und ATX haben jeweils ein halbes Prozent verloren.

Passend zur schlimmsten Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit ist diese Woche ein 50 Mrd $ Pyramidenspiel geplatzt, veranstaltet von einem gewissen Herrn Madoff, ehemaliger Chef der NASDAQ. Dank seines sehr hohen Ansehens in der Finanzszene haben vor allem Banken, Pensionsfonds und sehr vermögende Leute bei ihm angelegt. Gerüchte, daß das was er macht ein Pyramidenspiel sei, hat es angeblich schon seit Jahren gegeben, seine Tätigkeit als Berater der US Regierung und der US Finanzbehörden hat ihm anscheinend geholfen, unentdeckt zu bleiben.

Das hat sich negativ auf die Kurse der Finanzwerte und damit auf die in meinem Portfolio enthaltene Erste Bank ausgewirkt, die dadurch wieder auf ihren Tiefpunkt zurückgeworfen wurde (tiefster Kurs heute 13,21). Direkt betroffen ist sie angeblich nicht, genaueres über den insgesamt entstandenen Schaden und wer im Club der Geschädigten mit dabei ist, wird man aber erst sagen können, wenn die diversen Verschachtelungen der Fonds und Beteiligungen durchleuchtet sind.


Dez 1973 4.9%
Mai 1975
9% 5 Monate nach Kurslow
Mär 1979 5.6%

Mai 1979
5.6%
Nov 1982
10.8% 3 Monate nach Kurslow
Apr 1988
5.4%

Dez 2000
3.9%
Dez 2002
6.0% 3 Monate nach Kurslow
Okt 2006
4.4%

Mär 2008 4.4%
Nov 2008 6.7%

Die Arbeitslosigkeit erreicht also üblicherweise zwischen 3 Monaten und einem halben Jahr nach dem Kurslow ihren Höhepunkt, scheint aber zumindest für einen Zeitraum von 2 Jahren anzusteigen. Demnach wäre der Tiefpunkt der Aktienkurse erst gegen Ende 2009 erreicht. Schwer vorstellbar, die Kursverluste sind ja jetzt schon die größten der Nachkriegszeit.

Jan 19731026
Dez 1974580-43% / 23 Monate
Mär 197698015 Monate

Apr 19811020
Aug 1982777-24% / 16 Monate
Okt 198210372 Monate

Mai 200111302
Sep 20027701-32% / 16 Monate
Jan 20041060016 Monate

Okt 200714079
Feb 20097063-50% / 16 Monate

Das ist jeweils der DJI am Höchststand vor der Krise, am Tiefpunkt der Krise und wie lange es bis dorthin gedauert hat und schließlich der Zeitpunkt als der Index wieder ungefähr den Stand vor der Krise erreicht hat.

Wie man sieht, kann die aktuelle Sache bereits mehr als mithalten und ob der Tiefpunkt wirklich im November war wird man erst sehen. Auffallend ist  aber auch die verlässliche schnelle Erholung der Kurse.

Der ATX hat übrigens seit September 2007 von 5000 Punkten in 14 Monaten 70% verloren, tiefster Stand bisher 1500 Punkte im November.

Die Zahl der Arbeitslosen in den USA ist in November um eine halbe Million (Rekordanstieg innerhalb eines Monats seit 34 Jahren) und damit auf 6,5% gestiegen. In der 16 Monate dauernden Rezession 1981/82 hat sie fast 11% erreicht, in der Rezession 1973-75  (Ölkrise) erreichte die Arbeitslosigkeit 9%. Die letzten Rezessionen 1990/91 und 2001 waren dagegen eher mild.

Wenn die aktuelle Krise mit den vergangenen vergleichbar ist, sollte sie, wenn man sich die durchschnittliche Dauer ansieht, irgendwannn um die Mitte 2009 zu Ende gehen.

Amerika hat wieder mal einen der Demokraten zum Präsidenten gewählt und bei uns haben sich die Verlierer der letzten Nationalratswahl schließlich untereinander eine neue Regierung ausgemacht.

Die Nachrichten aus der Wirtschaft waren auch dieses Monat sehr schlecht. Island, wo unsere heimischen Banken anscheinend recht stark engagiert waren, ist mehr oder weniger bankrott, die Citigroup musste ein weiteres Hilfspaket in Anspruch nehmen und auch die Autoindustrie der USA hängt in den Seilen und bettelt um ein Rettungspaket. Wir sind jetzt auch offiziell in einer Rezession, wie schwer die wird bzw. wie lange sie dauert ist zur Zeit die umstrittene Frage.

Alle wichtigen Indizes haben neue Lows gesehen, somit ist auch der ATX weiter gefallen und zwar bis auf 1500 Punkte, das sind YTD immerhin fast 67%. Damit dürfte der ATX bei den am stärksten fallenden Börsenindizes der westlichen Welt ganz vorne dabei sein.

Auch mein Portfolio hat im November mit -57% (-108,5k)  einen neuen Tiefstand erreicht, ähnlich wie im Oktober hat dann in der letzten Woche des Monats eine Erholung eingesetzt, es ist jedoch ein Monatsverlust von 14% übrig geblieben. Von meinen Positionen haben OMV 21% verloren, Wienerberger 14% und Voest 13%, mein Portfolio steht YTD nun bei -46% (-88k).

Bei Wienerberger habe ich 500 Stück zugekauft und bei der Erste Bank, die innerhalb einiger Wochen von 40 bis auf 13 gefallen ist, bin ich mit 1000 Stück neu eingestiegen. Der Einstiegszeitpunkt war zugegeben kurzfristig nicht wirklich ideal, zumindest sind diese beiden neuen Positionen zu Monatsende nach der Erholung wieder ungefähr dort wo ich sie gekauft habe.

Die Hoffnung liegt nun in einer Jahresendrally der Kurse (nach oben) im Dezember, zumindest sollten die Tiefststände endlich einmal halten.


Nach den starken Verlusten vom Montag haben sich die Kurse in den letzten vier Oktobertagen ziemlich stark erholt und mein Portfolio hat vom Low weg noch €21k aufgeholt. Trotzdem ist ein Verlust von -4% übrig geblieben, der Oktober war somit nach den verheerenden Verlusten im September das fünfte Verlustmonat in Folge.

Den Börsen ist es noch um einiges schlechter ergangen:
ATX -27,81%
DAX -14,09%
DJI -13,9%

YTD sieht es nun so aus:
Portfolio -37,54%
ATX -55,73%
DAX -38,17%
DJI -29,7%

Meine Porfoliopositionen haben auch dieses Monat stark verloren (Wienerberger -32%, OMV -15%, Voest-13%), nur dank einiger gelungener Trades, vA mit Voest, ist mein Verlust relativ gering ausgefallen. Ich hoffe nun mal auf eine echte Erholung und einen November mit steigenden Kursen.


Nachdem sich letzten Freitag noch Käufer gefunden haben, wodurch sich die Verluste in Grenzen hielten, sind diese heute aus geblieben und der ATX hat schließlich, zwar bei geringem Volumen aber trotzdem, -9,74% verloren. Das ist vorerst neuer historischer Negativrekord seit der Berechnung des ATX.

Leider waren auch Voest (-9,36%) und OMV (-9,09%) voll mit dabei und mein Portfolio hat ein neues Low erreicht.


Portfolio gestern: -83k / -43,57%
Portfolio heute: -92k / -48,43%, das sind -8,6%.

ATX YTD: -62,87%
DAX YTD: -46,87%
DJI YTD: -38,37%


Gestern hat es nicht gut ausgesehen, DAX und ATX waren zeitweise mehr als 10% im Minus, Gerüchte über den Bankrott von General Motors haben die Runde gemacht. Voest hat mit 15,28 ein neues Low erreicht, die OMV ist um bis zu 14% auf 17,55 gefallen.

Am späteren Nachmittag hat sich dann alles wieder relativiert, der ATX hat gerade mal 3,53% verloren, Voest und OMV haben als einzige Werte neben Flughafen Wien sogar noch ins Plus gedreht.

Für mich war es also kein so schlechter Tag, die Aussichten sehen trotzdem nicht so besonders gut aus. Mit -83k bin ich nur knapp über dem bisherigen Low (-87k). Nachdem sich die Börsenkurse nach dem Europäischen Rettungspaket ein wenig stabilisiert haben, scheint der Kursverfall nun wieder ungebremst weiter zu gehen.

Nachdem sich nun auch Europa auf ein gemeinsames Bankenhilfspaket einigen konnte, gab es heute eine sehr kräftige Erholung, die sogar die vom 19.9. noch ein wenig übertroffen hat. Besonders erfreulich wars für mich, da die Voest als meine größte Position einer der Top Performer war und um unglaubliche 27,23% zulegen konnte. Nach dem 19.9. gings ja nicht so erfreulich weiter, hoffentlich ist die Erholung diesmal beständiger.

Portfolio gestern: -81k / -42,44%
Portfolio heute: -63k / -33,12%

ATX YTD: -49,97%

Abartige Kursgewinne weltweit:

ATX +12,77%

DAX +11,40%

DJI: +11,08%


Die Wiener Börse hat heute erst mittags eröffnet um den Markt zu beruhigen. Die Aktion war ziemlich umstritten und hat im Endeffekt nicht viel gebracht, der ATX schließt bei -7,37%.

Zur Zeit herscht generell Weltuntergangsstimmung an den Börsen mit massiven Verlusten weltweit. Ich habe wie angekündigt Voest bei Kursen unter 20 nachgekauft und das hat sich vorerst bezahlt gemacht, da die Voest als einer der wenigen Titel in den letzten Tagen zulegen konnte (heute z.B. +13,58% auf 18,40).

Durch den Zukauf steht mein Portfolio YTD nun bei -42,44% und somit wieder vor ATX (-55,64%) und DAX (-43,67%), die unter dem extremen Verfall der Finanztitel gelitten haben.


Nach einem sehr interessanten Monat mit diversen Crashes, Rebounds, Bailouts und Bankenzusammenbrüchen steht mein Portfolio YTD nun bei  -66k / -42,27%, nur knapp über dem bisherigen Tiefstand von -69k / -44%.


OMV hat dieses Monat 32% verloren, Voest fast 40%, nur Wienerberger verzeichneten ein kleines Plus mit 5,45%. Der Abstand zum ATX, der YTD derzeit -38,67% verliert, hat sich wieder ein wenig verringert da in letzter Zeit auch Bankenwerte massiv verloren haben.

Bei der Voest will ich bei Kursen unter 20 noch ein wenig nachkaufen. Heute (30.9.) ist sie knapp nach der Eröffnung auf 18,81 gefallen, um dann sehr schnell bis zu unglaubliche 20% intraday  anzusteigen, was nach den sehr schlechten Vorgaben zumindest für mich völlig überraschend kam. Eilig habe ich es nicht mit dem Nachkauf und werde auf jeden Fall auf Kurse unter 20 bzw. neue Lows warten. Sollten diese nicht mehr kommen, habe ich auch alles andere als ein Problem damit.


Der Ölpreis ist heute an einem Tag um $25 gestiegen, das gabs überhaupt noch nie.

Stand für kurze Zeit bei ca. $130, nachdem er binnen kurzer Zeit vom Rekordstand von ca. $150 (Juli) auf knapp unter $100 gefallen war.

Grund ist angeblich der '$700 billion financial bailout' mit dem die USA das Finanzsystem retten / stützen will und die dadurch befürchtete Abwertung des USD, was wiederum zu erhöhter Rohstoffnachfrage führen könnte.

Hohe Rohstoffkosten sollten eigentlich gut für mein Portfolio (-53k, -34%) sein, jedenfalls werden sie sich schlecht auf meine Spritkosten auswirken.

Ein historischer Tag, noch nie ist der ATX an einem Tag so stark gestiegen wie heute, da muss ein Blogeintrag her.

Mir kam der Anstieg ein paar Tage zu früh, denn wäre die Voest unter 20 Euro gefallen (tiefster Kurs 22,14), hätte ich wohl nachgekauft.

Portfolio gestern: -63k / -40% (bisheriger Tiefpunkt)
Portfolio heute: -55k / -35%

ATX YTD -28,81% (der Index hat mich jetzt schon ziemlich abgehängt)


Mit -54k / -34,5% hat mein Portfolio einen neuen Tiefpunkt erreicht, gleichzeitig wurde das weltweit größte Versicherungsunternehmen AIG vor dem Konkurs gerettet / verstaatlicht.

Das könnte zumindest mal kurzfristig für eine Erholung sorgen, ob das jetzt die lang erwartete Trendwende ist, wird sich zeigen.

Beim aktuellen Stand meines Depots (-41k, -26% ) kann man die Frage die ich mir anfang August in meinem letzten Beitrag gestellt habe, schon relativ eindeutig beantworten

Leider sehen die Aussichten für die nächste Zeit auch nicht recht rosig aus: Die Welt beginnt zu schwächeln

Ich werde wie geplant beim Durchtauchen bleiben. Bei der Voest steigt meiner Meinung nach die Wahrscheinlichkeit für eine Gewinnwarnung, die nächsten Zahlen ende November werden da wohl spannend werden. Sollte das eintreffen bzw die Aktie weiter stark fallen (<20), werde ich das wohl nutzen um noch eine Position nachkaufen. Eventuell verkaufe ich dafür die kleine Position der Update Software AG (Kurs 3,80), die sich in den letzten Tagen ein wenig erholt hat.

Ende Mai war ich fast 12% oder 18k im Plus, dann kam der Sommer:
Juni: -8,15% (-13.500)
Juli: -15,43% (-24.800)
August: nach 3 Handelstagen - 4,18% (-5.700)

Vielleicht hätte ich wie im Vorjahr bei +-0 verkaufen sollen, die Strategie für heuer war aber durchtauchen um mal über das Spekulationsjahr drüber zu kommen. Ob das eine gute Idee war, wird sich zeigen.

Mein stärkster Verlustmonat in meiner bisherigen Karriere war Juli 2006 mit -32.505,24. Ich hoffe dieser Rekord überlebt das heurige Jahr. Das beste Monat war April 2005 mit +22.887,50.


Ich hab mal bei Wienerberger Verluste realisiert. Sollte sich einer meiner Titel heuer noch kräftig erholen, kann ich die Gewinne steuerfrei mitnehmen.

Gewinnwarnung bei meinem 'Top Pick' Wienerberger: http://www.boerse-express.com/pages/680317

Wäre wahrscheinlich ein guter Zeitpunkt, nachzukaufen....

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